VDI-Ökobilanzstudie

177 Aufrufe 177 0 Kommentare 0 Kommentare

Erst die grüne Batterie macht die E-Mobilität klimafreundlich (FOTO)

Düsseldorf (ots) - E-Autos werden klimafreundlicher: VDI analysiert die
Ökobilanz von E-Autos, Plug-In-Hybriden und konventionell angetriebenen
Fahrzeugen

- E-Autos und Plug-in-Hybride schneiden im Langzeittest bei der Klimabilanz am
besten ab.
- Ab 90.000 Kilometer Laufleistung sind E-Autos der Kompaktklasse
klimafreundlicher als Verbrenner
- Ökologischer Rucksack: Die tatsächliche Ökobilanz von Autos hängt von
zahlreichen Faktoren ab: neben dem Produktionsstandort und dem verwendeten
Energiemix bei der Fahrzeugherstellung kommt es auf die Antriebsart sowie den
verwendeten Strommix beim Fahren an.
- VDI stellt sieben Handlungsempfehlungen für den Umbau zum klimafreundlichen
Mobilitätsland vor.

Wann wird Autofahren grün? Die Transformation der Automobilwirtschaft in
Deutschland zu mehr Nachhaltigkeit und Klimaschutz ist in vollem Gange. Das
interdisziplinäre Expertengremium Antriebe der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und
Verkehrstechnik hat in einer umfangreichen Studie die Ökobilanz von E-Autos,
Plug-In-Hybriden (Benzin/Diesel) sowie konventionell angetriebenen Autos
(Diesel/Benzin) verglichen. Die VDI-Ökobilanzstudie hat dabei den Umwelteinfluss
verschiedener Pkw-Antriebskonzepte von Kompaktklassefahrzeugen (z. B. VW ID.3,
Ford Focus, Toyota Corolla Hybrid, VW Golf) untersucht. Kernergebnis: E-Autos
dieser Fahrzeugklasse sind ab einer Laufleistung von 90.000 Kilometern
klimafreundlicher als solche mit konventionellen Antrieben. In der
Langzeitbetrachtung, die die VDI-Ingenieure und Ingenieurinnen in Zusammenarbeit
mit dem Karlsruhe Institute of Technology (KIT) durchführten, schneiden bei
einer Fahrzeug-Laufleistung von 200.000 Kilometern E-Auto und Hybrid-Fahrzeuge
in ihrer Klimabilanz am besten ab, gefolgt von Diesel- und Benziner-PKW, die mit
fossilen Kraftstoffen betankt werden.

"Bekanntlich hängt bei Autos die genaue Ökobilanz von zahlreichen Faktoren ab -
dem Produktionsstandort, dem Energiemix bei der Produktion von Fahrzeug und
Komponenten sowie dem genutzten Antrieb auf der Straße und der dabei verwendeten
Energie. E-Autos und Hybridfahrzeuge starten durch die ressourcenintensive
Herstellung der Antriebstechnologie bei ihrer Ökobilanz mit einem ökologischen
Rucksack, da die Batterieproduktion heutzutage fast ausschließlich noch in Asien
stattfindet. In der Langzeitbetrachtung setzen sich bei der Ökobilanz dann
E-Autos und hybridbetriebene Fahrzeuge dauerhaft durch", sagt Dr. Joachim
Damasky, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Fahrzeug- und Verkehrstechnik. "Für
die klimafreundlichere Mobilität brauchen wir in Deutschland dringend den Ausbau
der Erneuerbaren Energien, den Aufbau einer grünen Batterieproduktion, aber auch
Seite 1 von 4




news aktuell
0 Follower
Autor folgen

Verfasst von news aktuell

VDI-Ökobilanzstudie Erst die grüne Batterie macht die E-Mobilität klimafreundlich (FOTO) E-Autos werden klimafreundlicher: VDI analysiert die Ökobilanz von E-Autos, Plug-In-Hybriden und konventionell angetriebenen Fahrzeugen - E-Autos und Plug-in-Hybride schneiden im Langzeittest bei der Klimabilanz am besten ab. - Ab 90.000 Kilometer …