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Produktionskosten der Goldminen steigen um 17%, Ausstoß sinkt deutlich

Nach Informationen von GFMS sind die Produktions-Cashkosten der Minen im Jahresvergleich um 45 US $/oz bzw.17% gestiegen und betragen jetzt durchschnittlich 317 US$. Hauptsächlich seien die höheren Energiekosten ursächlich hierfür gewesen. Mit den Kostensteigerungen ging eine verminderte Produktion einher, die um 3 % auf 2.471,1 t in 2006 sank. Die höchste Goldförderung war im Jahre 2001 mit 2.645 t erreicht worden.

Die totalen Kosten stiegen um 62 US $ auf 401 US $ je Unze. In 2005 betrug der durchschnittliche Goldpreis 444,45 US $ je Unze und 2006 603,77 US$, so dass die Differenz zu den totalen Produktionskosten in 2006 auf fast 203 US$ je Unze anwuchs.

Unterscheidet man die regionale Produktion, dann fielen die Steigerungen der Cash-Kosten in Nordamerika mit 80 US$ in den USA und 66 US$ in Kanada besonders deutlich aus. Australien stieg durchschnittlich und Südafrika sogar unterdurchschnittlich. Wie GFMS weiter mitteilte, seinen als Kostenkomponenten auch die wachsenden Arbeitskosten (Stichwort Mangel an qualifizierter Arbeit) von immer größerer Bedeutung.

Vergleicht man die weltweite Produktion, dann hatte nach Angaben von GFMS Indonesien den größten Rückfall zu erleiden. Hier ging die Förderung von 166,4 auf 114,1 t zurück, hauptsächlich durch die Grasberg Mine verursacht. In den USA fiel der Ausstoß um 10,5 t, was großteils der niedrigeren Gehalte der Cortez Mine (Barrick, Rio Tinto) in Nevada geschuldet war. Kanada verlor 15,5 t auf 104 t und markierte ein 20-Jahres-Tief. Ursächlich hier besonders die niedrigeren Gehalte der Red Lake Mine von Goldcorp. Auch Australien verzeichnete große Verluste. Der Output fiel um 18 t auf ein 14-Jahres-Tief und ließ das Land als Produzenten hinter China zurückfallen.

China entwickelt seine Minenindustrie mit großem Tempo und steigerte seine Goldförderung um 17 auf jetzt 247 t. Damit nimmt es Rang 4 weltweit ein.

Gemäß GFMS betrug das De-Hedging der Produzenten 2006: Barrick 272,8 t, Newcrest 39,4 t und AngloGold 21,1 t. Einschließlich kleinerer Produzenten wurden 373 t zurückgekauft, was in 2006 ein Marktangebot von 2.098 t bedeutete.


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