Goldvorräte

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Abkommen zur Begrenzung von Goldverkäufen läuft aus

Goldvorräte - Abkommen zur Begrenzung von Goldverkäufen läuft aus
Europas Zentralbanken können ab diesem Jahr möglicherweise unbegrenzt Gold verkaufen. Nach Angaben der Deutschen Bundesbank steht noch nicht fest, ob ein demnächst auslaufendes Abkommen zur Begrenzung von Goldverkäufen verlängert wird, berichtet das „Wall Street Journal Deutschland“. Der Grund: In letzter Zeit haben Zentralbanken kaum noch Gold abgegeben.
 
Im Jahr 1999 hatten sich 15 europäische Zentralbanken dazu verpflichtet, in den kommenden fünf Jahren gemeinsam nicht mehr als 400 Tonnen des Edelmetalls zu veräußern. Im Jahr 2004 wurde das Abkommen mit einem etwas verringerten Teilnehmerkreis und einer Obergrenze von 500 Tonnen verlängert. Im Jahr 2009 schließlich einigten sich die 17 Zentralbanken des Eurosystems sowie die schwedische Riksbank und die Schweizerische Nationalbank (SNB) für weitere fünf Jahre auf eine Obergrenze von 400 Tonnen.
 
Aber ob dieses Abkommen erneut verlängert wird, ist nach Aussage von Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele nicht sicher. "Derzeit laufen diesbezüglich Verhandlungen", sagte er dem „Wall Street Journal Deutschland“. Thiele verwies darauf, dass die Goldverkäufe der Zentralbanken im laufenden Fünfjahreszeitraum deutlich zurückgegangen seien und sagte: "Aber es kann keiner in die Zukunft schauen. Und deswegen wird momentan beraten, ob es fortgeführt werden soll oder nicht."
 
Die Bundesbank selbst wird nach Thieles Angaben wie in den Vorjahren zwischen vier und fünf Tonnen an das Finanzministerium abgeben, das daraus Goldmünzen prägen lässt. "Darüber hinaus verkaufen wir kein Gold", sagte er „Wall Street Journal Deutschland“. Global gesehen treten Zentralbanken seit der Finanzkrise wieder verstärkt als Goldkäufer auf, nachdem sie ihre Bestände zuvor über Jahre abgebaut hatten. Die Deutsche Bundesbank selbst verfügt über rund 3.400 Tonnen Gold.
 
 



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