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     113  0 Kommentare Nordkorea weist Vorwürfe des Waffenhandels mit Russland zurück

    Für Sie zusammengefasst
    • Kim Yo Jong weist Vorwürfe zurück, Nordkorea betreibe verbotenen Waffenhandel mit Russland.
    • Regierungen in Moskau und Pjöngjang bestreiten Berichte über Waffenlieferungen.
    • Nordkorea exportiert keine militärischen technischen Fähigkeiten und perfektioniert Kriegsbereitschaft.

    SEOUL (dpa-AFX) - Die einflussreiche Schwester des nordkoreanischen Machthabers Kim Jong Un, Kim Yo Jong, weist Vorwürfe zurück, ihr Land betreibe verbotenen Waffenhandel mit Russland. Die hochrangige Funktionärin der herrschenden Arbeiterpartei sprach von einem absurden Gerücht, das "mit einer verfälschten Sichtweise und Fiktion" verwoben sei. "Wir haben nicht vor, unsere militärischen technischen Fähigkeiten in irgendein Land zu exportieren oder diese freizugeben", wurde Kim am Freitag von Staatsmedien zitiert.

    Nordkorea, das wegen seines Atomwaffenprogramms weitgehend isoliert ist, steht international in der Kritik, Waffen und Munition für den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu liefern. Die Regierungen in Moskau und Pjöngjang hatten Berichte über solche Waffenlieferungen wiederholt als unbelegt zurückgewiesen.

    Die US-Regierung geht davon aus, dass Pjöngjang unter Verstoß gegen UN-Verbotsbeschlüsse unter anderem Raketenwerfer und ballistische Raketen geliefert hat. Nach Angaben des südkoreanischen Verteidigungsministeriums gingen seit dem vergangenen Juli bereits Tausende von Containern mit Munition und Militärgerät von Nordkorea nach Russland.

    Laut Kim Yo Jong dienen die eigene Waffenproduktion und die Waffentests vor allem dazu, die "Kriegsbereitschaft und Kriegsabschreckung unserer Armee" zu perfektionieren. Die taktischen Waffen einschließlich der Mehrfachraketenwerfer und Raketen, die Nordkorea zuletzt gezeigt habe, richten sich demnach vor allem gegen Südkorea./dg/DP/jha






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