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    ROUNDUP/Aktien New York  1253  0 Kommentare Erholungsplus weitgehend weg nach Powells Rede

    Für Sie zusammengefasst
    • US-Börsen geben Erholungsgewinne ab
    • Powell-Rede belastet Märkte
    • Dow Jones und S&P 500 im Minus
    • Nvidia-Aktie fällt, Börsentrend vorläufig beendet

    NEW YORK (dpa-AFX) - Die US-Börsen haben am Freitag ihre frühen Erholungsgewinne wieder weitgehend abgegeben. Die Rede von US-Notenbankpräsident Jerome Powell während der Notenbankerkonferenz in Jackson Hole (US-Bundesstaat Wyoming) belastete etwas, denn Signale einer möglichen Zinspause im September waren nicht auszumachen. Powell hob stattdessen die Bereitschaft der Fed hervor, die Zinsen, wenn erforderlich, weiter anzuheben. Zugleich wolle die US-Notenbank jedoch umsichtig vorgehen. Obendrein sagte er, dass ein fortgesetztes Wachstum über dem Trend eine weitere Straffung erforderlich machen könnte.

    Der Dow Jones Industrial gab seine frühen Gewinne fast komplett ab und legte zuletzt um 0,09 Prozent auf 33 4131,43 Punkte zu. Im Wochenverlauf zeichnet sich damit ein Verlust von rund einem Prozent ab. Für den marktbreiten S&P 500 ging es am Freitag um 0,34 Prozent auf 4391,36 Zähler hoch. Der Nasdaq 100 stieg um 0,36 Prozent auf 14 873,75 Punkte, was auf Wochensicht ein Plus von etwas mehr als einem Prozent bedeuten würde.

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    Tags zuvor hatten Anleger vor allem an der Technologiebörse Nasdaq ein Rekordhoch der Nvidia-Aktie nach sehr starken Quartalszahlen des KI-Lieblings und Chip-Konzerns letztlich für Gewinnmitnahmen bei Techwerten genutzt. Damit fiel eine wichtige Stütze für den Gesamtmarkt weg.

    Am Freitag ging es für Nvidia um 0,2 Prozent abwärts. Nach einer Verdreifachung des Kurses allein im bisherigen Jahresverlauf sind die Anleger derzeit nun etwas vorsichtiger gestimmt. US-Aktien-Chefstratege Mike Wilson von der Bank Morgan Stanley sieht angesichts dieser Entwicklung ein vorläufiges Ende des positiven Börsentrends. Dass die Nvidia-Aktien trotz einer überraschend starken Geschäftsentwicklung nicht weiter zugelegt haben, signalisiert ihm zufolge, dass die Rally erschöpft ist.

    Ob Wilson Recht behält, dürfte auch maßgeblich vom geldpolitischen Kurs der Notenbanken abhängen. Nach den starken Zinsanhebungen durch die Fed wird nun auf ein Ende des Zinserhöhungszyklus gehofft. Gewiss ist das allerdings nicht, zumal sich gerade die US-Wirtschaft trotz der starken geldpolitischen Straffung immer noch recht robust zeigt und die Inflationsentwicklung noch nicht dort ist, wo die Fed sie haben will.

    Unter den weiteren Aktien erholten sich die Papiere des Unterhaltungskonzerns Walt Disney nach einem Vortagesrutsch um fast vier Prozent um 0,7 Prozent. Wie das auf die Techbranche fokussierte US-Medium "The Information" schrieb, haben Disney und Amazon über ein mögliches Streaming von Disney Sportsender ESPN auf einer Amazon-Plattform gesprochen. Auch eine Minderheitsbeteiligung sei möglich, hieß es unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die Amazon-Papiere legten um 0,3 Prozent zu.

    Marvell Technology und Workday standen im Nasdaq 100 mit Zahlen im Blick, wobei sich die Aktien gegenläufig entwickelten. Marvell büßten 7,4 Prozent ein und Workday gewannen 1,8 Prozent. Während die Geschäfte des Chipherstellers Marvell nach den Worten der Analysten von Keybanc in den Bereichen Netzwerk und Konsum weiter schwach blieben, überzeugte das Software-Unternehmen Workday mit einem überraschend starken Quartalsbericht und hob das Jahresziel für die Abo-Einnahmen an./ck/he





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